Marylandbrücke


Klebebrücke - Marylandbrücke

Bei Verlust eines Frontzahnes im Ober- aber besonders im Unterkiefer oder bei Nichtanlage eines Zahnes und gesunden, noch ausreichend im Knochen stehenden Nachbarzahnes ist die Marylandbrücke eine gute Alternative zu einer konventionellen Brücke. Bei einer herkömmlichen Brücke müssen die Nachbarzähne beschliffen und damit massiv geschädigt werden. Dies entfällt bei der Klebebrücke, bei der nur ein kleiner "Fixierungspunkt" in den Zahn präpariert wird.


Diese Technik eignet sich besonders für den Unterkiefer, da die Anatomie der unteren Schneidezähne ein Beschleifen fast unmöglich macht. Im Oberkiefer ist genügend Platz zwischen Ober- und Unterkieferzähne notwendig. Die klassische Marylandbrücke besteht aus einem Metallgerüst, auf das der Zahntechniker die Verblendkeramik aufträgt. Häufig wird im Laufe der Zeit ein Flügel locker, deshalb wird heute die Marylandbrücke nur mit einem Flügel gefertigt. Ein Nachteil ist das Metallgerüst, welches häufig durch den Zahn durchscheint und ihn dunkler macht.



Marylandbrücke aus Vollkeramik

Aus diesem Grund, aber auch wegen der besseren Haftkraft, verwende ich für die Marylandbrücke ein Gerüst aus Keramik. Damit ist ein langlebiger, hochästhetischer Zahnersatz bei maximaler Schonung des Zahnes möglich. Die Kosten, Risiken und der zeitliche Aufwand dieses Zahnersatzes sind viel geringer wie bei der Versorgung mit einem Implantat.



Wenn Sie noch Fragen haben, werden wir sie Ihnen gerne beantworten.

Ihr Praxisteam

Dr. Kleine-Kraneburg und Mitarbeiter